Files
abdulive/docs/offene-punkte.md
T
ZeasyAlexandClaude Opus 5 08f7c21450 Veroeffentlichung ueber Gitea, BOM-Toleranz, Tests fuer den YAML-Leser
Das Repo ist jetzt oeffentlich, die Pakete haengen an der Veroeffentlichung
`latest`. Damit funktioniert `abdulive update` ohne Token.

- config.example.yaml traegt die gepruefte Update-Adresse
- .gitea/workflows/release.yml baut beim Tag und ersetzt `latest`
- Byte Order Mark: Notepad und `Set-Content -Encoding utf8` schreiben eines,
  und ohne Behandlung hiess der erste Schluessel in der config.yaml
  "\ufeffchannel" - die Einstellung waere stillschweigend ignoriert worden
- Der YAML-Leser hatte gar keine Tests; er liest die Konfiguration, an der
  alles haengt. Jetzt acht.

Der Updater ist einmal komplett durchgelaufen: 0.4.0 erkannt, 119 MB geladen,
Pruefsumme geprueft, bereitgelegt, von launcher.ps1 getauscht.

93 Tests, Typpruefung sauber.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01AhVSfMFdWnXKCv5JfLnArZ
2026-09-09 17:43:43 +02:00

99 lines
5.2 KiB
Markdown

# Offene Punkte
Stand 2026-09-09. Sortiert nach Dringlichkeit, nicht nach Aufwand.
Erledigtes wandert raus, nicht ins Archiv — die Historie steht in Git.
## Blockiert, bis jemand am Stream-PC sitzt
- [ ] **S2 abnehmen.** Der obs-websocket-Client ist gebaut und getestet, soweit
es ohne OBS geht: Anmeldeverfahren, Pfadübersetzung, Warten auf die
fertige Datei. Ungeprüft ist das tatsächliche Gespräch mit einem
laufenden OBS. Bis dahin ist `!clip` nicht bewiesen.
- [ ] **Strecke IRC → Datenbank im Livebetrieb.** Die Teile sind einzeln
getestet, die Verdrahtung wird erst beim ersten echten Stream sichtbar.
- [ ] **Layout umstellen** nach [`obs-layout.md`](obs-layout.md) und danach
`calibrate` laufen lassen.
## Bekannte Lücke im Betrieb
- [ ] **Aufräumen im Arbeitsordner.** Jede Rohdatei landet unter `work/<clipId>/`
und bleibt dort liegen. Bei fünf Clips pro Stream und mehreren hundert MB
je Datei läuft das Volume in wenigen Wochen voll. Gebraucht wird eine
Aufbewahrungsregel — Vorschlag: Rohdateien der letzten 30 Clips behalten,
ältere löschen, sobald `status = 'rendered'`. **Das ist der Punkt, der als
Erstes weh tun wird.**
- [ ] Was passiert, wenn der Rechner mitten im Rendern ausgeht? Clips bleiben
auf `status = 'raw'` stehen und werden nach Neustart nicht wieder
eingereiht.
## Untertitel verbessern
Der Durchlauf am echten Clip war brauchbar, aber nicht gut. Was auffiel:
- [ ] **Größeres Modell testen.** `ggml-small` machte aus „Danke" ein „Dank es"
und aus „Sabrina" ein „Savina". `medium` ist etwa dreimal so langsam —
bei 30-Sekunden-Clips nach dem Stream ist das egal. Vergleich an
demselben Clip fahren und entscheiden.
- [ ] **Wörter mit niedriger Wahrscheinlichkeit prüfen.** Whisper liefert je
Token ein `p`. Bei den Fehlgriffen lag es unter 0,15, bei korrekten
Wörtern über 0,9. Entweder weglassen oder gedimmt anzeigen.
- [ ] **Schrift.** DejaVu Sans ist im Image vorhanden, aber unauffällig. Auf
Shorts trägt eine fettere, rundere Schrift (Montserrat ExtraBold,
Inter Black). Braucht eine Schriftdatei im Image und eine Lizenzprüfung.
- [ ] **Nur das aktuelle Wort hervorheben** statt fortlaufend einzufärben. Der
heutige Karaoke-Effekt lässt gesprochene Wörter gefärbt stehen; der Stil,
der auf TikTok funktioniert, hebt genau ein Wort hervor. Braucht mehrere
Dialogzeilen je Zeile statt einer.
- [ ] **Position prüfen.** 340 px Abstand nach unten ist geschätzt, nicht
gemessen. An einem echten Handy gegen die TikTok-, Reels- und
Shorts-Oberfläche halten.
- [ ] **Seitliche Ränder gegengeprüft**, aber nur rechnerisch gegen eine
gemessene mittlere Zeichenbreite. Bei einer anderen Schrift (siehe
Punkt oben) muss `CHAR_WIDTH_RATIO` in `subtitles.ts` neu eingemessen
werden — sonst bricht die Zeile wieder an der falschen Stelle.
- [ ] **Nur transkribieren, wenn Abdu spricht.** Bei getrennten Tonspuren
reicht ein Pegelfilter auf der Mikrofonspur, damit aus Stille kein
erfundener Text wird.
## Streamsetup
- [ ] **Live-Captions verschieben.** Sie liegen im Gameplay-Band und sind fest
eingebrannt. Zwei Vorschläge stehen in [`obs-layout.md`](obs-layout.md).
Welche OBS-Quelle sie überhaupt zeichnet, sagt
`abdulive sources` — das war vorher unbekannt.
- [ ] **Spieluntertitel abschalten.**
- [ ] **Bessere Bildquelle für die Facecam** — Plugin `Source Record` oder
`Aitum Vertical`. Damit entfällt die 2,25-fache Vergrößerung. Lohnt sich
erst, wenn regelmäßig Shorts entstehen.
## Auslieferung
- [ ] **Code-Signing.** Das Paket ist nicht signiert, SmartScreen warnt bei
jeder Installation vor einem unbekannten Herausgeber. Ein
OV-Zertifikat kostet rund 200 EUR im Jahr, ein EV-Zertifikat mehr und
braucht Hardware. Solange nur Abdu installiert, reicht ein Klick auf
"Trotzdem ausfuehren" - sobald jemand Drittes das Paket bekommt, nicht
mehr.
- [ ] **CI einmal wirklich laufen lassen.** `.gitea/workflows/release.yml`
ist geschrieben, der Runner (`ubuntu-latest`) steht — ausgefuehrt wurde
sie aber noch nie. Beim ersten Tag zusehen, ob sie durchlaeuft.
- [ ] **Hardware-Encoding.** Der mitgelieferte ffmpeg kann QSV, AMF und NVENC
(`--enable-libvpl`, `--enable-amf`, `--enable-ffnvcodec`) - aus WSL2
heraus ging das nicht. `clipper.ffmpeg.encoder` steht weiter auf
`libx264`. Auf Abdus Rechner messen, ob `h264_qsv` etwas bringt.
## Nach dem MVP
- [ ] **Spitzen-Erkennung scharf schalten.** Sie läuft mit und schreibt jeden
Kandidaten samt Punktzahl in `events`. Sobald ein paar Streams
protokolliert sind: an echten Daten kalibrieren, dann `armed: true`.
- [ ] Automatischer Upload zu TikTok und YouTube.
- [ ] EventSub für Follows, Subs, Raids — bisher reicht IRC plus Polling.
- [ ] Follower-Prüfung bei `!clip`, falls die Abklingzeiten nicht reichen.
- [ ] Die übrigen acht Werkzeuge, siehe [`04-roadmap.md`](04-roadmap.md).
## Kleinigkeiten
- [ ] Die Fortschrittsanzeige schreibt `\r`-Zeilen; im Protokoll der Aufgabe
sieht das unschoen aus. Beim Umleiten in eine Datei besser unterdruecken.