Monorepo-Geruest fuer neun Streamer-Tools plus den Ingest-Daemon, der unter sechs davon liegt. Enthaelt: - docs/: Ueberblick, Architektur, Twitch-Integration, Datenmodell, Roadmap, Setup, Hebel-Analyse und den MVP-Plan "Clip-Knopf" - docs/projects/: je eine Spezifikation pro Tool - docs/decisions/: vier ADRs (TS-Monorepo, SQLite, EventSub/IRC, Docker) - docker/: Image mit ffmpeg und whisper.cpp, abhaengigkeitsfreier Entrypoint mit check-env, fetch-model und calibrate - config/layout.yaml: aus einem VOD-Screenshot eingemessener Facecam-Ausschnitt (440x330 oben links, Chat-Overlay ab x=1270) Noch kein Anwendungscode - Scheibe S0 aus docs/07-mvp-plan.md. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_013VTGjd92LsDDWF3frd9FTB
3.4 KiB
Setup
Alles läuft in Containern. Auf dem Rechner selbst wird nur Docker Desktop und OBS gebraucht — ffmpeg, whisper.cpp, Node und pnpm stecken im Image. Begründung: ADR-0004.
Voraussetzungen
| Was | Version | Wo |
|---|---|---|
| Docker Desktop | aktuell, WSL2-Backend | Host |
| OBS Studio | 30+ mit obs-websocket v5 | Host |
| Git | beliebig | Host |
Alles Weitere (Node 22, pnpm, ffmpeg mit libx264/libass, whisper.cpp, Sprachmodell) liefert das Image.
WSL2 begrenzen
Docker Desktop startet eine VM, die sich ohne Grenze so viel RAM nimmt, wie sie
kriegen kann. Auf einem Stream-PC ist das nicht egal. %USERPROFILE%\.wslconfig
anlegen:
[wsl2]
memory=4GB
processors=4
swap=2GB
Danach wsl --shutdown und Docker Desktop neu starten.
Twitch-Apps anlegen
Zwei Anwendungen unter https://dev.twitch.tv/console/apps:
abdulive-toolkit— OAuth Redirecthttp://localhost:4780/callbackabdulive-bot— gleicher Redirect
Client-ID und Client-Secret beider Apps in .env eintragen
(Vorlage: .env.example).
OBS vorbereiten
- obs-websocket aktivieren: Werkzeuge → WebSocket-Servereinstellungen →
Server aktivieren, Port 4455, Passwort setzen und in
.enveintragen. - Wiedergabepuffer aktivieren: Einstellungen → Ausgabe → Wiedergabepuffer,
90 Sekunden. Den Zielordner merken und in
.envalsOBS_REPLAY_DIReintragen — mit Forward-Slashes, z. B.C:/Users/abdu/Videos/replay. - Hotkey setzen: Einstellungen → Hotkeys → „Wiedergabepuffer speichern". Das ist der Clip-Knopf. Ein globaler Windows-Hotkey wird bewusst nicht gebaut — aus einem Container ist er nicht abfangbar, und OBS meldet den gespeicherten Puffer ohnehin über WebSocket.
- Browser-Sources (erst ab Meilenstein M3 relevant): „Browser-Quelle beim Szenenwechsel neu laden" aus, sonst brechen laufende Effekte ab.
Erste Einrichtung
Copy-Item .env.example .env # Secrets und OBS_REPLAY_DIR eintragen
Copy-Item config\config.example.yaml config\config.yaml
docker compose build
docker compose run --rm toolkit check-env # prueft ffmpeg, whisper, Modell, Volumes
docker compose run --rm --service-ports toolkit auth # Browser oeffnet sich, zweimal bestaetigen
docker compose run --rm toolkit db:migrate
Der auth-Lauf braucht --service-ports, damit Port 4780 für den
OAuth-Rücksprung erreichbar ist.
Facecam einmessen
Einmalig, sobald eine Replay-Datei vorliegt:
docker compose run --rm toolkit calibrate
Legt einen Frame als PNG in data/clips/_calibration/ ab, fragt die vier
Crop-Werte ab und schreibt sie nach config/layout.yaml.
Betrieb
docker compose up -d # startet
docker compose logs -f # Logs
docker compose down # stoppt
Sichtungsseite: http://localhost:4792
Backup
.\scripts\backup.ps1
Kopiert die Datenbank per VACUUM INTO aus dem Volume abdulive-db nach
data/db/backup/ und hält 30 Generationen. Die DB liegt bewusst in einem
Docker-Volume und nicht in einem Windows-Ordner — Dateisperren über die
WSL2-Brücke sind für SQLite nicht verlässlich.
Was nicht ins Repo gehört
.env, config/config.yaml, alles unter data/. Steht in .gitignore.
Die Datenbank enthält personenbezogene Daten (Chatverläufe, Notizen zu
Zuschauern) und darf nicht committet oder geteilt werden.